Kekova Island Boat / Guide
Versunkene Stadt Kekova: was man wirklich sieht
Die versunkene Stadt ist keine Stadt unter Wasser. Das überrascht die meisten beim ersten Mal, deshalb gleich klar gesagt: erhalten ist der Rand einer lykischen Siedlung, die nach Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr. ins Meer rutschte. Fundamente, in den Fels gehauene Treppen, Vorratskrüge, ein Stück Hafenmauer. Manches liegt einen Meter tief, manches steht am Ufer der Insel Kekova bis heute über Wasser.
Man sieht es vom Boot aus, durch Wasser, das an einem ruhigen Morgen klar genug ist, um das Mauerwerk zu erkennen. Säulen und Tempel sehen Sie nicht. Wer Ihnen das verspricht, meint einen anderen Ort.
Was dort wirklich liegt
| Treppen | Direkt in den Fels geschlagen, führen ins Wasser und hören dort auf. Das Deutlichste, was Sie sehen werden. |
|---|---|
| Fundamente | Hauswände auf Wasserhöhe, etwa einen Meter hoch, entlang der alten Uferlinie. |
| Hafenmauer | Eine Linie bearbeiteten Steins unter der Oberfläche, sichtbar bei glatter See. |
| Vorratskrüge | Zerbrochene Pithoi im Boden, stellenweise entlang des Nordufers. |
Warum Schwimmen und Tauchen verboten sind
Schwimmen und Tauchen über der versunkenen Stadt sind verboten. Die Meerenge ist geschütztes Grabungsgebiet, und das Verbot wird durchgesetzt — die Küstenwache patrouilliert. Boote fahren langsam vorbei; mehr ist nicht erlaubt.
Das ist keine Regel, die Ihr Kapitän erfunden hat, um Zeit zu sparen. Sie ist der Grund, warum es dort überhaupt noch etwas zu sehen gibt. Geschwommen wird an anderer Stelle der Route, in der Aquarium-Bucht — das Wasser ist genauso klar, und nichts steht dort unter Schutz.
Das Licht zählt mehr als die Jahreszeit
Die Sicht hängt vom Sonnenstand und vom Wind ab, nicht vom Monat. Zwei Dinge entscheiden, ob Sie das Mauerwerk sehen oder die Spiegelung des Himmels:
- Vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag. Die Sonne steht hoch genug, um den Grund auszuleuchten, statt von der Oberfläche abzuprallen.
- Ruhige See. Kräuselwellen streuen das Licht. In der Meerenge liegt das Wasser geschützt — deshalb ist es hier meist glatt, auch wenn draußen Wind geht.
Eine polarisierte Sonnenbrille nimmt die Spiegelung weg und hilft wirklich. Ebenso ein Platz auf der Schattenseite, von dem aus man ins Wasser blickt statt darüber hinweg.
Welche Bootsseite
Von Üçağız kommend fährt das Boot am Nordufer der Insel Kekova entlang, die Ruinen liegen steuerbord — in Fahrtrichtung rechts. Auf dem Rückweg liegt dasselbe Ufer links. Um Plätze muss niemand kämpfen: Das Boot fährt die ganze Strecke im Schritttempo und dreht so, dass beide Seiten den Blick bekommen.
Was daneben liegt
Die versunkene Stadt nimmt etwa zwanzig Minuten einer Tour ein. Den Tag füllen die Stopps ringsum: das Burgdorf Simena gegenüber — eine byzantinische Burg über einem autofreien Dorf, davor ein Strand mit lykischen Sarkophagen im flachen Wasser; die Felsengräber bei Kaleköy; und die Aquarium-Bucht zum Schwimmen.
Every tour leaves from the pier at Kaleüçağız and passes the sunken city. The boat is yours alone — tell us your date and how many people.
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